Wettbewerb "gegen triste Küchen"

Das Leben eines Kochs stellt in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung dar:
kreativ, teamfähig soll er sein, stress-resistent, belastbar muss er sein. Manche Anforderung lässt sich auch künftig nur schwerlich "menschlicher" gestalten. Deshalb richtete der Wettbewerb "Humanisierung des Arbeitsplatzes Gewerbeküche sein Augenmerk auf veränderbare Größen wie Licht, Ergonomie, Materialien und Farben. Er wandte sich an Studenten der (Innen)Architektur verschiedener Fachhochschulen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Insgesamt wurden 36 Arbeiten eingereicht.

Die Jury

Ins Leben gerufen hatten den Wettbewerb die BGN, Villeroy & Boch, gastgewerbe - Das Branchenmagazin sowie der Küchenhersteller MKN und die Projektplaner von Luxenburger und Partner. Die Auswahl und die Punktebewertung gestaltete sich alles andere als einfach. Besonders die letztlich acht ausgezeichneten Arbeiten waren herausragend. In mehreren Sitzungen konnte sich die Jury, die aus Vertretern der Initiatoren bestand, schließlich auf die Sieger einigen.

Die Sieger

Die teilnehmenden Studenten aus Rosenheim, Coburg, Saarbrücken und Düsseldorf hatten sich mächtig für bessere Arbeitsplätze in der Küche ins Zeug gelegt und zum Teil beeindruckende und innovative Vorschläge erarbeitet. Auf der Anuga wurden schließlich die Besten von ihnen ausgezeichnet. Aufgrund der hohen Leistungsdichte vergab die Jury zwei erste, zwei zweite und einen dritten Platz; zusätzlich zwei Sonderpreise und eine Anerkennung.  

Bleibt die Hoffnung, dass die ein oder andere Idee Einzug in deutsche Gewerbeküchen findet, damit es demnächst heißen kann: "Adieu Tristesse".